Wir sagen JA zur Stadthalle

Den Skeptikern das Gegenteil beweisen


In 2011 hatten wir die Idee, eine Kammermusik-Konzertreihe in Finsterwalde zu veranstalten. Es gab viele Menschen, die der Meinung waren, dass die Stadt so etwas nicht braucht. Wer soll hingehen? Klassische Musik hat hier kein Publikum! Wer soll das finanzieren? Und so weiter. Sechs Jahre später sind wir alle stolz und froh, dass wir in Finsterwalde das Kammermusik Festival haben.

Viele Menschen aus dem Landkreis, Cottbus, Leipzig, Dresden, Berlin und sogar aus Thüringen kommen zu den Konzerten. Natürlich genießen auch viele Einwohner unserer Stadt das kulturelle Angebot, inklusive Schüler aus der Musikschule, die Konzerte vor Ort besuchen können. Den Skeptikern von damals haben wir zum Glück bewiesen, dass alle ihre Sorgen übertrieben waren. Jetzt steht unsere Stadt wieder vor einer ähnlichen Situation. Viele Bürger, auch wir, wünschen sich, dass die Stadthalle gebaut wird. Viele anderen sind skeptisch, haben Angst vor der Finanzierung und manche trauen unserer Stadt es nicht zu, so etwas zu realisieren. Wir finden das schade. Wenn man in die Zukunft investieren möchte, sollte man in Kultur investieren. Unsere junge Generation braucht einen Ort für ihre Aktivitäten, Treffen, Konzerte, Abibälle, Workshops, Konferenzen und kulturelle Erlebnisse. Wir müssen es ihnen ermöglichen, damit sie Finsterwalde interessant empfinden und sich eine Zukunft hier vorstellen können. Wer möchte nicht in die Zukunft investieren?! Wir denken: das ist eine gute Investition! Wir leisten uns einen Tierpark, wir leisten uns ein Schwimmbad. Warum keine Stadthalle? Wir haben uns informiert und haben uns überzeugen lassen, dass die Halle finanzierbar ist. Wir müssen sie uns leisten, aber auch gönnen, weil sie eine Investition in die Kultur, und somit in die Zukunft ist.


Nassib Ahmadieh und Johanna Zmeck aus Finsterwalde, künstlerische Leitung des Kammermusik Festivals

 

Investieren Sie in Ihre Kinder und die Zukunft Ihrer Stadt



In Finsterwalde aufgewachsen und mich meiner Heimat sehr verbunden fühlend, beobachte ich seit Langem die Diskussion um die Stadthalle. Früher hatte die Stadt mit dem „Haus der Freundschaft“ noch ein richtiges Theater, in dem ich als Kind Konzerte, Theaterabende sowie Aufführungen der Musikschule sowie andere Veranstaltungen, die eines feierlichen Rahmens bedurften, erleben durfte.

Hat Finsterwalde heute genügend Kulturstätten?
Aus eigener Erfahrung als Sänger und Musiker muss ich hier klar verneinen! Finsterwalde präsentiert sich als Sängerstadt, bietet einem Sänger allerdings bescheidene Bedingungen um aufzutreten. Es existiert kein Konzertraum mit einem wirklich konzerttauglichen Flügel. Die Trinitatiskirche ist mit ihrer sakralen Akustik für viele Dinge nicht geeignet. Nach dem Abriss des Lindenhofs hatte Finsterwalde endgültig keinen wirklichen Saal mehr. Alt-Nauendorf ist aufgrund seiner Architektur und Akustik auch nur eine Notlösung. Einen Raum, in dem neben Konzerten auch Veranstaltungen wie Abi-Bälle etc. in würdiger Atmosphäre stattfinden könnten, hat die Sängerstadt Finsterwalde nicht. Als Opernsänger komme ich sehr viel herum. Große wie kleine Städte definieren sich nicht über ihre Banken oder Industriegebiete, sondern über Bauwerke, die anfänglich immer mit denselben Argumenten kritisch diskutiert wurden wie heute die Stadthalle in Finsterwalde. Der Eiffelturm wurde 1887 zu beträchtlichen Teilen von Gustave Eiffel mit finanziert und gegen stärkste Proteste der Pariser gebaut. Nach 20 Jahren sollte er wieder abgerissen werden. Glauben Sie, dass die Stadt Paris heute darauf verzichten möchte? Nun ist Finsterwalde nicht Paris. Aber auch Sie haben in Ihrer Nähe einen „liegenden Eiffelturm“ der damals kontrovers diskutiert wurde. Die Bedeutung, die die F60 heute für die Region hat war damals nicht abzusehen!

Ein weiteres Beispiel:
Seit 10 Jahren erlebe ich wie im Monat August tausende Menschen aus der ganzen Welt in die fränkische Provinz pilgern, um die Bayreuther Festspiele zu besuchen. Viele warten Jahre auf eine Karte. Das Bayreuther Festspielhaus war ursprünglich in München geplant. Die Politiker dort warfen König Ludwig II. Geldverschwendung vor und übten massiven Druck auf ihn aus, sodass Wagner sogar die Stadt verlassen musste und das Projekt in die tiefste Provinz nach Bayreuth verbannt wurde. Auch dort stieß es natürlich auf Gegenwind. Schließlich hatte Bayreuth mit dem Markgräflichen Opernhaus schon ein Theater. Was wären die Regionen um Bayreuth oder Schloss Neuschwanstein heute ohne dieses von König Ludwig II. „verschwendete Geld“? Bedeutungslose Provinz? Möchten Sie das für Finsterwalde?

Welchen Wert hat die Stadthalle aber konkret für Finsterwalde?

1. Kulturelle Möglichkeiten beeinflussen Menschen, in diese Region zu investieren, zu ziehen oder zurückzukehren.

2. Kultur und Sport fördern die Kreativität, Bildung, erweitern den Horizont und beeinflussen die Gesinnung der Bewohner der Stadt. Wäre es nicht toll, wenn Finsterwalde einen Künstler oder Visionär hervorbrächte?

3. Stellen Sie sich vor, welche Möglichkeiten Sie hätten, Ihre Sängerstadt außerhalb eines zweijährig stattfindenden Stadtfestes oder in dessen Rahmen zu repräsentieren?

4. Eines der Argumente gegen die Stadthalle ist, dass damit nur etwas für die Eliten der Stadt geschaffen würde. Soviel ich weiß, ist jedes vierte schulpflichtige Kind des Kreises Schüler der Musikschule. Sind die Bürger nicht in der Verantwortung, ihren Kindern und Jugendlichen ein Podium sowie die Möglichkeit zu geben, professionelle Künstler zu erleben? Möglichkeiten, die die Stadt Ihnen und mir seinerzeit bot!

5. Bereiten Sie Ihren Weihnachtskonzerten, Künstlern, die in Ihre Stadt kommen, Abi-Bällen, Jugendweihen, und vor allem sich selbst einen würdigen Rahmen, in dem Sie zusammenkommen können, um Kultur zu erleben und dem Alltag zu entfliehen. Sie treiben auch nicht Sport in einer leeren Garage! Eine Stadthalle gehört in eine Stadt wie Finsterwalde wie ein Stadion oder eine Schwimmhalle. Sie ist ein Ort der Begegnung und daraus werden viele neue Ideen und Projekte hervorgehen!

Investieren Sie in Ihre Kinder und in die Zukunft Ihrer Stadt und Region! Überlegen Sie, was die Faszination anderer Städte ausmacht, die Sie besuchen! Kunst ist kurzfristig nie rentabel! Langfristig schon! Und sie ist auch nach Jahrhunderten noch da, wenn Autohäuser und Bankgebäude längst verschwunden sind. Eine Stadthalle wird den Wert der Stadt langfristig ungemein vergrößern, Menschen in die Stadt locken und vor allem das Leben eines jeden Finsterwalders bereichern! Mit ihr wird ein Ort der Begegnung und Kultur geschaffen und nach außen signalisiert, dass Sie an die Zukunft von Finsterwalde glauben. Davon bin ich überzeugt.

Stefan Knispel - Heibach

 


 

Zukunft für Finsterwalde jetzt AKTIV gestalten!

Die Stadthalle in Finsterwalde sehe ich nicht primär als Bauprojekt oder Veranstaltungshalle. Dieses Projekt ist vielmehr ein klare Aussage: „Ja wir wollen die Zukunft für Finsterwalde aktiv gestalten“. Sicherlich gibt es bei einem Projekt dieser Größenordnung auch Bedenken und Zweifel. Bei aller Berechtigung dieser möchte ich persönlich nicht in einer Stadt leben, die aufgrund von Bedenken am Status quo festhält und in der vor lauter Zweifeln lieber passiv verwaltet als aktiv gestaltet wird. Ich freue mich als Bürger von Finsterwalde auf die Stadthalle. Ich bin überzeugt, dass eine aktive Gestaltung der Sängerstadt wesentlich größere Vorteile und zahlreiche Chancen bietet. Mit dem Projekt Stadthalle beschreitet Finsterwalde AKTIV einen weiteren wesentlichen Schritt hin zu einer lebenswerten und attraktiven Zukunftsregion Sängerstadt.

Julian Winter, Unternehmer

 

Ein kulturelles Zentrum neben dem Lebenszentrum

 

Seit vielen Jahren verfolgen wir im Landesausschuss für Innere Mission von Potsdam aus gespannt das Finsterwalder Projekt "Stadthalle". Bislang schauen nämlich unsere Bewohner im Finsterwalder Lebenszentrum "Am Schloss" noch auf alte Fabrikruinen. Das mag sicherlich ein wenig romantisch wirken, sieht aber nicht wirklich schön aus. Wie viel schöner wäre dahingegen der Blick auf die neue, elegante Stadthalle, die für Finsterwalde zum neuen kulturellen und gesellschaftlichen Zentrum würde. Wir würden uns sehr über die neue Stadthalle als Nachbarn freuen. Und für die Versorgung der Gäste wäre da sogar eine Kooperation mit unserem Restaurantbereich denkbar.

Thomas Glaubitz
Vorstandsvorsitzender des Landesausschusses für Innere Mission a.V.

 

Wir sollten Mut beweisen

Wir sollten Mut beweisen wie andere vor uns auch. Wenn Max Taut zum Beispiel keine Visionen und Ideen gehabt hätte, wäre Finsterwalde nicht so attraktiv. Die denkmalgeschützte Fabrikhalle braucht eine Zukunft und für ein kulturelles Zentrum ist die Lage des Objektes optimal. Es sind nur wenige Meter bis zur Innenstadt, die damit noch lebendiger und anziehender werden kann.  

Claudia Flechsig, Zahnärztin

 

Jede Stadt braucht eine Vision

Die Stadt Finsterwalde verfügt seit über zwei Jahrzehnten über keine der Stadtgröße und der Rolle in der Sängerstadtregion angemessenen Raum für kulturelle Veranstaltungen, der für mehr als 300 Gäste geeignet ist. Der ausgelobte Architekturwettbewerb war Ergebnis langer und vielfältiger Überlegungen, der Sängerstadt einen neuen Impuls zu geben und den regionalen Stellenwert, den sich die Stadt in ihrer bisherigen Entwicklung erworben hat, zu behaupten. Jede Stadt und jede Region braucht eine Vision!

Die Vision, die sich der Region im südlichen Brandenburg bietet, heißt Lausitzer Seenland. Aus einer einstmals geschundenen Landschaft entsteht Europas größte künstliche Seenplatte, an deren nordwestlichem Ende die Stadt Finsterwalde liegt. Die durch die IBA initiierten Veränderungen wurden durch unsere Nachbarstädte als Chance erkannt. Bemerkenswerte, Identität stiftende Sehenswürdigkeiten sind entstanden. Die IBA-Seeterrassen mit derzeit entstehendem Hafen in Großräschen, der Seehafen mit Promenade und Marina in Senftenberg, die Biotürme in Lauchhammer, der „Rostige Nagel“ in Kleinkoschen, die Förderbrücke F60, oder die Erweiterung des Badbereichs in Lübbenau für 16 Mio. Euro, seien hier stellvertretend genannt. Deshalb ist es von existenzieller Bedeutung, die Stadt mit Ihrer Infrastruktur, den sogenannten weichen Faktoren zu entwickeln, sie attraktiv und lebenswert zu gestalten, damit jungen Menschen die Entscheidung in dieser Stadt ihre Zukunft zu sehen, leicht fällt. Das von den Bürgern der Stadt selbst organisierte Sängerfest ist landesweit bekannt, die Musikschule kommt von landes- und bundesweiten Wettbewerben hochdekoriert zurück, ein Kammermusikfestival hat sich etabliert. Wir sind die Sängerstadt, das ist neben der Wirtschaft unsere Tradition. Mit dem Sängerlied ist unsere Stadt buchstäblich in aller Munde, darauf lässt sich Überregionalität begründen.

Aber wo ist der GENIUS LOCI, der „Geist des Ortes“, wie ihn Manfred Woitzik in seinem Buch zur Stadtgeschichte bezeichnet hat? Die noch erhaltene Shedhalle im Zusammenspiel mit dem Heizhaus, der alten Weberei und dem Kontorgebäude, zentrumsnah in einem ausgewiesenen Sanierungsgebiet mit hinterlegter Förderkulisse, im Eigentum und damit direkter Zugriffsmöglichkeit der Stadt gelegen, wurden in organisierten Bürgerworkshops, in Studienarbeiten und Bürgerbeteiligungen als der gesuchte Standort herausgearbeitet. Mit der Errichtung einer modernen Veranstaltungshalle mit 600 Sitzplätzen an einem traditionsbeladenen Ort im Zentrum der Stadt kann Finsterwalde durch die Wiederbelebung als Kulturstandort den Begriff der Sängerstadt als Marke etablieren, feste Kooperationen, beispielsweise mit dem Theater in Senftenberg knüpfen und einen festen Platz innerhalb des Lausitzer Seenlandes einnehmen. Darüber hinaus sind wichtige Impulse für die Stadtentwicklung zu erwarten. „Am Mute hängt der Erfolg“!  (Theodor Fontane)

Jürgen Habermann, Architekt

 

 

Von Kosten nicht abschrecken lassen

Ich wünsche meinem Kollegen Jörg Gampe viel Erfolg bei der Umsetzung des Projektes Stadthalle für Finsterwalde. Bereits im Jahr 2011, als es erste Überlegungen gab, auf dem historischen Gelände eine Veranstaltungshalle ins Leben zu rufen, war ich ein Befürworter des Projektes. Von Kosten sollte man sich nicht abschrecken lassen, sie sorgen letztlich auch für Einnahmen. Die Besucher an der F60 lassen jedes Jahr 1,5 Mio. Euro in den Gaststätten, Geschäften und Kultureinrichtungen der Region.

Gottfried Richter, Amtsdirektor Amt Kleine Elster

 

 

Chance für eine positive Entwicklung

 

Als Unternehmerin und Bürgerin der Stadt Finsterwalde verfolge ich interessiert alle Bemühungen zur Umsetzung des Gedankens, eine Veranstaltungshalle in unserer Heimatstadt Finsterwalde zu errichten. In dem Projekt des Stadthallenbaus sehe ich eine große Chance für die positive Entwicklung der Sängerstadtregion - ein Projekt mit besonderem Charakter, welches die Marke „Sängerstadt“ unterstreicht, weiterverbreitet und ein Leben in unserer Region auch künftig für junge und alte Menschen interessant und lebenswert macht. In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Attraktivität unseres Standortes ein ausschlaggebender Faktor, um qualifiziertes Personal in der Region zu halten und die Gegend auch für neue Mitarbeiter und Rückkehrer interessant zu machen. Gerade auch deshalb erwarte ich gespannt den Bau der Finsterwalder Stadthalle, unterstütze diesen und sehe unserer Zukunft in und um Finsterwalde sehr optimistisch entgegen.

Petra Kröger-Schumann, Geschäftsführerin Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH

 

Kultur ist Standortfaktor

Kultur- und Freizeitangebote haben einen wachsenden Stellenwert. Sie zählen zu den bedeutenden Standortfaktoren, ganz gleich ob für Gewerbeansiedlungen, Touristen oder Rückkehrer und Zuzügler. Das Projekt Stadthalle wird den Standort Finsterwalde und die Region stärken.

Jürgen Riecke, Vorsitzender des Vorstandes Sparkasse Elbe-Elster

 

Fachkräftesicherung durch höhere Lebensqualität

Als internationales Unternehmen benötigen wir vor Ort in Finsterwalde räumliche Möglichkeiten, um größere Kundenevents wie Hausausstellungen oder Technologietage zu veranstalten. Ein verbessertes Kulturangebot würde die Lebensqualität in der Region verbessern und das Werben um Fachkräfte erleichtern. Außerdem benötigen wir mit unserer wachsenden Belegschaft ausreichend dimensionierte Räumlichkeiten für firmenintere Feierlichkeiten.

Axel von Bauer
Geschäftsführer GALFA GmbH und Co. KG

 

 

Kultur für Jedermann und -frau!

 

Dem Bau eines Kultur-, Kunst-, und Kongresszentrums mit Atelier- und Ausstellungsräumen, einem Industriedenkmalbereich sowie einer Kongress- und Konzerthalle stehe ich sehr positiv gegenüber.
Kultur hat sich in den letzten Jahren immer mehr als „harter“ Standortfaktor herauskristallisiert und ist schon lange kein Luxusgut mehr. Ein kulturelles Umfeld beeinflusst nicht nur die Lebensqualität der Stadt in direktem Maße, sondern stellt sich auch als Wirtschaftsfaktor für die Stadt dar. Die Kultur- und Kreativwirtschaft verbindet traditionelle Wirtschaftsbereiche, neue Technologien und moderne Kommunikationsformen miteinander. Kunst und Kultur sind von enormer Bedeutung für die Lebenserfüllung und die Lebensqualität der hier lebenden Menschen. Künstlerisches Schaffen sichert also nicht nur individuelle, sondern auch soziale Identität. Kunst und Kultur sind wesentlich für die menschliche Verständigung. Ein ehemaliger Lehrer sagte mir mal: „Kultur ist der zwischenmenschliche Abstand mit dem sich Gleichgesinnte begegnen!“
Wie die Religion und die Philosophie vermittelt die Kunst gesellschaftliche Werte, die konstituierend für eine Gemeinschaft sind.
Entgegen der früheren Förderpolitik des Bundes und des Landes wurde in Finsterwalde in einer ersten Phase ein Beteiligungsprozess begonnen, welche bis zum heutigen Tage anhält. Im sogenannten „Bottom up – Verfahren“ also von unten nach oben wurde durch die Bürgerinnen und Bürger definiert, welche Nutzungsmöglichkeiten das neue Zentrum haben muss. Es wurde ein ganzheitlicher Ansatz gewählt. Der Bedarf für eine solche Einrichtung wurde von den Unternehmen am Standort Finsterwalde bzw. im Mittelbereich formuliert und deutlich zum Ausdruck gebracht. Damit soll die regionale Attraktivität für die Ansiedlung innovativer aber auch kreativwirtschaftlicher Unternehmen gestärkt und die Standortfaktoren verbessert werden. Es soll dem Abwanderungstrend entgegen wirken. Menschen sollen in der Stadt Finsterwalde und der gesamten Region mit attraktiven, kulturellen Angebote versorgt werden. Unternehmensgründungen sind dadurch in den Bereichen der Kreativwirtschaft möglich.
Die Fachkräftesicherung und -gewinnung in der Sängerstadtregion Finsterwalde wird durch die Maßnahme gestärkt. Das Zentrum soll insbesondere das Infrastrukturangebot im Mittelbereich Finsterwalde ergänzen und ist keine direkte Konkurrenz zu bereits vorhandenen Mehrzweckgebäuden.


Torsten Drescher, Wirtschaftsförderer der Sängerstadt Finsterwalde und Vorsitzender des Sängerstadtmarketingvereins e.V.

 

Wir hätten unseren Abi-Ball gern in einer klimatisierten Stadthalle gefeiert

Finsterwalde braucht eine Stadthalle, weil die Stadt das kulturelle Zentrum in der Region ist. Es ist bedauerlich, dass man für größere Veranstaltungen in benachbarte Orte oder in große Städte fahren muss. Insbesondere im Winter müssen die Menschen die Stadt verlassen, um Kultur zu genießen. Im Sommer wird regelmäßig der Beweis angetreten, dass es umgekehrt sehr gut funktioniert. Zur sommerlichen Abendmusik und zu den Veranstaltungen auf dem Markt zieht Finsterwalde viele Gäste aus der gesamten Region an.

Die Stadt besitzt mit der Musikschule musikalisches Potenzial, was nicht wahrgenommen werden kann. Das Jugendblasorchester, das in Finsterwalde angesiedelt ist und dessen Mitglieder hauptsächlich aus Finsterwalde kommen, kann sich dem Sängerstädter Publikum leider nicht präsentieren.

Als Musiker wünschen wir uns mehr kulturelle Vielfalt und als Abiturienten des diesjährigen Abschlussjahrgangs am Sängerstadt-Gymnasium hätten wir uns gewünscht, in einer angemessenen Atmosphäre und in einem klimatisierten Raum feiern zu können.

Jannik Zimmermann und Lars Flechsig, Musiker und Finsterwalder mit Leib und Seele

 

Infrastruktur bringt Wohlstand

Infrastruktur ist nicht die Folge, sondern die Ursache unseres Wohlstandes. Deshalb braucht die Sängerstadt eine Sängerhalle. Nicht nur Straßen bringen die städtische Entwicklung voran, sondern auch wichtige Kulturprojekte.

Rainer Genilke, Mitglied des Landtages Brandenburg, Stadtverordneter in der SVV Finsterwalde

 
Wenn ich im Land unterwegs bin und meinen Kollegen aus dem Bundesvorstand der Mittelstandsvereinigung Deutschlands mit Stolz erzähle, dass ich aus der Sängerstadt Finsterwalde komme, stimmen viele „UNSER“ Lied an. Die anschließende Frage lautet: „Wollt ihr in der Sängerstadt nicht mal unseren Bundesmittelstandtag ausrichten?“
Ja! Unsere Stadthalle wird gerade gebaut – möchte ich in Zukunft gerne antworten.

Sybille Reimschüssel, Mitglied des Bundesvorstandes der Mittelstandvereinigung

 

 

Wann, wenn nicht jetzt?

 

Der Ruf nach einer neuen Stadthalle für Finsterwalde begann vor mehr als 20 Jahren nach Schließung und Verkauf des “Haus der Freundschaft” durch den Landkreis. Viel wurde inzwischen rauf und runter geredet. Wann, wenn nicht jetzt, soll sie denn nun real werden? Unsere Alternative ist: Entweder eine denkmalgeschützte Industrieruine aufwändig zu pflegen o d e r sie zu nutzen, weil wir was Nutzbares draus gemacht haben. Ich habe volles Vertrauen in den Mut der Akteure um Herrn Habermann und die Verantwortungsträger in der Verwaltung und freue mich auf die Kultur in dieser Stadthalle am Schloss und Schlosspark.


Marlies Homagk, Finsterwalde

 

Eine Stadthalle ist längst überfällig

Als Künstler und kulturinteressierter Bürger bin ich für eine Stadthalle Finsterwalde, weil für mich bei Konzerten und Veranstaltungen auch ein dem modernen Standard entsprechendes kulturvolles Umfeld wichtig ist. Dazu gehören eine vielseitig einsetzbare Bühnentechnik mit Licht und Ton, eine variable Bestuhlung, ein zum Verweilen einladendes Foyer mit bester Pausenversorgung, eine richtige Garderobe für Besucher und Künstler bis hin zu ordentlichen Toiletten und einer modernen Heizungs- und Klimaanlage. Das alles würde einer Stadt, die sich mit dem Namen „Sängerstadt“ schmückt, gut zu Gesicht stehen. Das alles ist längst überfällig.

Dietrich Tosch, Dipl.-Designer/Maler (Massen)

 

 

Auch ältere Menschen wollen Kultur vor Ort genießen

Finsterwalde braucht eine Stadthalle, die die Stadt belebt und ein attraktives Ziel für Touristen ist. Außerdem möchte auch die ältere Generation Kultur vor Ort genießen können.

Margrit Kapitzke, Mieterinteressengemeinschaft der WGF in Finsterwalde

 

 

Modernes Ambiente für hochwertige Veranstaltungen

 

Finsterwalde ist als Sportstadt bekannt. Wir haben hervorragende Sportstätten, die von vielen Menschen genutzt werden, auch von Auswärtigen. Es ist aber auch an der Zeit, den kulturellen Angeboten, den ungezählten Aktivitäten Finsterwalder Künstler und gleichfalls den vielen hochwertigen kulturellen Veranstaltungen in unserer Stadt, der Sängerstadt, eine attraktive Veranstaltungsstätte zu offerieren.

Aus meiner vergangenen Tätigkeit als Schulleiter weiß ich, was sich in dieser Beziehung in anderen Städten in Brandenburg getan hat und das kulturellen Einrichtungen ein wichtiger Bestandteil eines kulturellen Lebens sind.

Für viele Veranstaltungsformate, ob Wettbewerbe junger Talente und Akteure, Konzerte, Projekte und Veranstaltungen bietet diese moderne und vielseitig nutzbare Halle ein gutes Ambiente. Auch denke ich an Unternehmen und Institutionen, die auf Grund der Multifunktionalität des Objektes künftig diese Räumlichkeiten für Tagungen, Messen oder Seminare nutzen werden.
Ich bin überzeugt, dass in der Gesamtheit diese Stadthalle darüber hinaus gleichfalls positive Effekte für den Tourismus und unsere heimische Wirtschaft erzielen wird.

Siegfried Fritsche, Musikschulleiter a.D., Finsterwalde

 

Musikschüler müssen sich angemessen präsentieren können

 

Finsterwalde benötigt eine Stadthalle, die auch den vielen großen und kleinen Musikschülern dieser Stadt eine Bühne bietet, um sich einem großen Publikum stellen zu können. Insbesondere die Konzerte der Musikschüler sind immer gut besucht, oft fehlt es an geeigneten Räumen. Finsterwalde ist Kulturstadt und eine Weiterentwicklung in diesem Bereich lockt vielleicht auch so manchen Weggezogenen wieder in die Heimat zurück.

Stephan Klimpke, Unternehmer und Familienvater in Finsterwalde

 

 

 

Aufschwung für das Veranstaltungsleben

 

Wir begrüßen die Planungen für eine Stadthalle, weil wir neben dem Atrium einen weiteren Ort für unsere Veranstaltungen benötigen. Wir möchten das Veranstaltungsleben für die Jugend und für alle Junggebliebenen mehr in Schwung bringen. Dafür benötigen wir einen angemessenen Ort.

die Partypiraten Steffen Thor und Denny Schumann in Finsterwalde

 

Eine Stadthalle gehört nach Finsterwalde, wie der Kölner Dom nach Köln

 


Selbstverständlich ist jede Investition in die Verbesserung der Infrastruktur mit Risiken, aber auch mit Chancen verbunden. Insbesondere die weichen Faktoren zur Verbesserung der Lebensqualität genießen bei der Neuansiedlung von Firmen und Privatpersonen einen hohen Stellenwert. Eine Sängerstadthalle mit vielerlei Angeboten trägt entschieden dazu bei.

Manfred Schäfer, Sparkassendirektor i.R., Finsterwalde

 

Touristen wollen Kultur genießen

Wir brauchen eine Stadthalle, um Finsterwalde als touristisches Ausflugsziel interessanter zu machen. Und auch die Finsterwalderinnen und Finsterwalder und die Menschen aus der unmittelbaren Umgebung haben einen großen kulturellen Bedarf. Das sehe ich an der Anzahl der Ticketverkäufe für Veranstaltungen in Cottbus, Riesa oder Dresden.

Veit Klaue, Leiter der Touristinformation und Citymanager

 

Zugang zu Kultur für ältere Menschen

Eine Stadthalle wird uns älteren Menschen den Zugang zu Kultur ermöglichen. Viele von uns haben weder die finanziellen noch die materiellen Möglichkeiten, zu Kulturveranstaltungen nach Cottbus, Dresden oder Riesa zu fahren. Ich werde mich für den Bau einer Stadthalle einsetzen.

Rudolf Müller, Rentner in Finsterwalde

 

Förderverein Stadthalle Finsterwalde

 

Gründung

21. April 2016

Ziel

Zweck des Vereins ist die Förderung der Stadthalle Finsterwalde und die Belebung und Entwicklung der Kunst und Kultur in der Sängerstadt, insbesondere durch Veranstaltungen in dem Gebäude der Stadthalle.    

Vorstand

Rainer Willems (Vorsitzender)
Uwe Boche
Petra Kröger-Schumann
Lothar Thor
Gabriele Krink
Manfred Schäfer
Siegfried Fritsche
Nassib Ahmadieh
Bürgermeister Jörg Gampe
Stadtverordnete Marlies Homagk

Kontakt

Förderverein der Finsterwalder Stadthalle
Rainer Willems
Vorsitzender
PF 1118
03231 Finsterwalde

Mobil: 01520 171 96 52
Mail: willems.rainer@gmx.de

Beitrittserklärung