Pelleas Ensemble spielt Kammermusik für Groß und Klein

Mit zwei Konzerten im Finsterwalder Logenhaus hat das Pelleas Ensemble die Konzerte Nummer zwei und drei des diesjährigen Kammermusikfestivals dargeboten und dabei auch die jüngsten Zuschauer begeistert. Nachdem am Sonntag, dem 2. April, das „normale“ Programm aus Mozart, Benjamin Britten und natürlich Beethoven die Erwachsenen mit auf eine Zeitreise der Kammermusik nahm, waren am Montag, dem 3. April, die Schülerinnen und Schüler der Finsterwalder Grundschulen an der Reihe.

Sie lernten die vier Musiker persönlich kennen und erfuhren eine ganze Menge über deren Instrumente und die gespielten Stücke. Zwar hörten sie den gleichen Kompositionen wie die Erwachsenen am Vorabend und doch erkannten sie ganz andere Dinge darin. Einen Sturm, ein wildes Meer oder sogar Breakdance wollen sie in Benjamin Brittens „fantasy quartett“ erkannt haben. Den vier Musikern haben die Ideen der Kinder gut gefallen. Zwei mutige Jungs trauten sich sogar, zu Beethovens Streichtrio Op. 9 Nr. 2 in D-Dur zu tanzen und obwohl ihr Menuett eher einem Walzer glich, haben sie ihre Sache gut gemacht, wie Oboistin Elisabeth Grümmer bestätigte. Sie war am Montagvormittag nicht nur Musikerin, sondern auch Schauspielerin und brachte den Kindern gemeinsam mit ihren Kollegen auf spielerische Weise näher, was Kammermusik eigentlich ist. Die eine oder andere Erläuterung hätte dabei sicher auch den erwachsenen Zuschauern vom Vorabend gefallen, denn es waren interessante Details und Wissenswertes zu den einzelnen Musikstücken dabei.

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Paula Vogel
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