Weiberfastnacht: Gekürzte Krawatten und ein Dankeschön

Närrisch ging es am Donnerstagnachmittag im Finsterwalder Stadtverordnetenversammlungssaal zu – die Damen des Frauenchores Finsterwalde waren gekommen, um zu zeigen, wer am Weiberfastnachtstag das Regiment führt. Zur unmissverständlichen Klarstellung dessen, mussten die Krawatten der Herren dran glauben und wurden mit einer Schere durchschnitten. Damit sich die Angelegenheit auch lohnt, waren neben Bürgermeister Jörg Gampe gleich dreizehn weitere Männer dazu bereit, ihren Halsschmuck zu opfern.
Die Damen um Urita Lademann hatten neben vielen Liedern auch ein Dankeschön im Gepäck. Nachdem am Vorabend in der Stadtverordnetenversammlung verkündet wurde, dass dem Bau der Stadthalle keine juristischen Hindernisse mehr im Wege stehen und in der kommenden Woche das Auftragsgespräch mit dem Architekturbüro Habermann stattfinden kann, bedankten sich die Frauen mit einem eigens geschriebenen Lied. Im vergangenen Jahr hatten sie ihren Wunsch nach einer Stadthalle zur Weiberfastnacht dem Bürgermeister vorgetragen.

Information zum Sachstand des Stadthallenbaus in der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar

In der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar berichtete Fachbereichsleiter Michael Miersch über das weitere Vorgehen hinsichtlich der Erledigungserklärung in Sachen Stadthallenklage. Vorangegangen war ein Gesprächstermin am Abend des 12. Januars, zu dem neben den Fraktionsvorsitzenden und den beiden fraktionslosen Mitgliedern sowie dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung und seiner Stellvertreterin auch die beiden Klägerinnen eingeladen worden waren, die der Einladung jedoch nicht folgten. Besprochen wurde das Vorgehen des Anwaltes der Klägerinnen, der am 22. Dezember 2016 beim Verwaltungsgericht eine einseitige Erledigungserklärung vorgelegt und beantragt hat, die Kosten des von den Klägerinnen initiierten Verfahrens der Stadt Finsterwalde aufzuerlegen.

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Finsterwalder Feuerwehrspitze bleibt bestehen: Michael Kamenz und Andy Hoffmann im Amt bestätigt

Gute Nachrichten für die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde: In der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar wurden Michael Kamenz und Andy Hoffmann jeweils für weitere sechs Jahre zum Stadtbrandmeister und stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt. Bürgermeister Jörg Gampe und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Andreas Holfeld, gratulierten den beiden Feuerwehrmännern und lobten deren Arbeit in der vergangenen Amtszeit. Dabei wurde vor allem die Jugendarbeit hervorgehoben. Michael Kamenz, der zuvor das Einsatzgeschehen der Brand- und Hilfeleistungen des vergangenen Jahres vortrug, bedankte sich bei Bürgermeister Jörg Gampe für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in den vergangegnen sechs Jahren. Wir wünschen den Kameradinnen und Kameraden, die 2016 mit 188 Einsätzen im Vergleich zu den Vorjahren eine erneute Einsatzsteigerung verzeichneten weiterhin Gut Wehr sowie Michael Kamenz und Andy Hoffmann eine weitere gelungene Amtszeit.

 

Ein deutschlandweites Pilotprojekt: das TAFEL-Logistikzentrum in Finsterwalde

Am 17. Februar war es soweit. Nachdem schon seit einigen Wochen Bedürftige in der neuen Ausgabestelle der Finsterwalder Tafel im Gröbitzer Weg versorgt wurden, sind an diesem Freitag taggleich sowohl die neue Ausgabestelle, als auch das Tafel-Logistikzentrum feierlich eröffnet worden. Letzteres wird vom Arbeitslosenverband Brandenburg betrieben und ist bundesweit das erste Projekt dieses Umfangs. Träger der Tafel-Ausgabestelle ist die evangelische Kirchengemeinde Finsterwalde.
Im Gebäude des ehemaligen PLUS-Marktes befinden sich  fortan also zwei TAFEL-Adressen unter einem Dach. Die Finsterwalder Ausgabestelle, die vorher am Langen Damm zu finden war, und das neu entstandene „Tafel-Drehkreuz“, das als Logistikzentrum die Tafeln der Umgebung mitversorgt.  Elf Regionaltafeln profitieren von den neu entstandenen Lager- und Kühlräumen, darunter natürlich auch der Finsterwalder Standort.

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Zwei Neuzugänge im Finsterwalder Tierpark

In der ersten Februarwoche begrüßte der Tierpark Finsterwalde zwei neue Lamas. Die beiden Stuten stammen aus dem Zoo Schwerin und dem Tierpark Gleithain und sind jeweils ca. ein Jahr alt. Sie werden die bereits bestehende aber doch schon recht betagte Stutengruppe im Tierpark Finsterwalde verstärken und verjüngen. In der Jahresmitte soll auch noch ein junger Lamahengst aus dem Tierpark Herzberg in den Tierpark Finsterwalde übersiedeln und die Herzen der nun wieder fünf Lamastuten starken Gruppe im Sturm erobern. Der Tierpark erhofft sich von Neuzugängen, in den nächsten Jahren wieder Nachwuchs zu bekommen. Die Lamas, die eigentlich in Südamerika ihre Heimat haben, sind bei den Besuchern sehr beliebte Tiere für Führungen und Kindergeburtstage. Sie sind verspielt, neugierig und immer für eine extra Möhre zu haben.

Finsterwalde zeigt Gesicht: für Toleranz und Demokratie

Während der Demonstration des AfD-Kreisverbandes am Donnerstagabend lädt die Stadt Finsterwalde ihre Bürgerinnen und Bürger dazu ein, im wahrsten Sinne des Wortes ihr Gesicht für Toleranz und Demokratie in der Sängerstadt zu zeigen. Bürgermeister Jörg Gampe wird gemeinsam mit Gleichgesinnten auf dem Marktplatz in Höhe der Springbrunnen für ein buntes, offenes und friedliches Miteinander in Finsterwalde werben. Gleichdenkende sollten den Rednern der AfD ihre „kalte Schulter“ zeigen, um deren Inhalte auch symbolisch abzulehnen und so ein Zeichen gegen Populismus und Ausgrenzung zu setzen. Die Flüchtlingsarbeit in Finsterwalde hat in der Vergangenheit dank vieler ehrenamtlicher Helfer gut funktioniert. Ein breites Bündnis aus politischen, kirchlichen, gewerkschaftlichen und kulturellen Gruppierungen hat gezeigt, dass Finsterwalde offen tolerant und demokratisch eingestellt ist. Diese Stimmung in der Stadt möchte man sich nicht durch Redner wie Andreas Kalbitz oder André Poggenburg kaputt machen lassen. Der AfD-Abgeordnete Andreas Kalbitz wurde nach einem Goebbels-Vergleich Mitte Dezember einer Landtagsdebatte verwiesen, André Poggenburg (AfD-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt) spricht zum Thema Parteiausschluss von Björn Höcke in dieser Woche von einer "überzogenen Maßnahme", nachdem dieser am 17. Januar in einer Rede im Dresdner Ballhaus Watzke vor der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) offensichtlich mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin von einem "Denkmal der Schande" gesprochen und eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" verlangt hatte. Bürgermeister Jörg Gampe ruft die Finsterwalderinnen und Finsterwalder dazu auf, einmal mehr gemeinsam mit ihm auf friedlichem Wege zu zeigen, dass Finsterwalde für Demokratie und Toleranz steht und keinen Platz für rechte Hetze und menschenfeindliche Äußerungen hat. In den letzten Wochen hat sich das „Aktionsbündnis für Toleranz und Demokratie“ wieder zusammen gefunden.

Michael Miersch, Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, appelliert an alle Teilnehmer jeglicher Demonstrationen, Aktionen und Versammlungen, den Abend friedlich zu gestalten.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
Außenstelle Langer Damm 22
03238 Finsterwalde
Telefon 03531 / 783 310
E-Mail: pressestelle@finsterwalde.de

Eine Stadthalle für Finsterwalde >>>

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Schlossturm gegenwärtig gesperrt

Ein Aufstieg auf den Schlossturm im Finsterwalder Schloss ist gegenwärtig nicht möglich. Wegen eines beschädigten