Holzfeuer abbrennen

Pflanzliche Garten- und Haushaltsabfälle dürfen nach § 4 Abs. 1 Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung (AbfKompVbrV) nicht im Freien verbrannt werden. Ebenso ist gemäß § 7 Abs. 1 Landesimmissionsschutzgesetz (LImschG) das Verbrennen sowie das Abbrennen von Stoffen im Freien untersagt, soweit die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit hierdurch gefährdet oder belästigt werden können.

Eine Ausnahme ist dann möglich, wenn es sich um Brauchtums- / Traditionsfeuer z.B. Oster- und Maifeuer handelt. Brauchtumsfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung missbraucht werden. Verbrannt werden darf nur unbehandeltes Holz, trockener Baum- und Strauchschnitt sowie Schnittholz. Das Feuer darf auf keinen Fall zur Beseitigung von sonstigen Abfällen, wie z.B. Haus- und Sperrmüll, Reifen, Plastikabfälle und ähnlichen Materialien, genutzt werden. Einige wichtige Grundregeln (siehe Hinweise) sollten dabei beachtet werden.


Rechtliche Grundlagen

LImschG - Landesimmissionsschutzgesetz
GebOMUGV - Gebührenordnung des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
AbfKompVbrV - Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung


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