Betriebsjubiläen in der Sängerstadt
140 Jahre Autohaus Lehniger
Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht: Das Autohaus Lehniger schaut auf beeindruckende 140 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Ein Blick in das älteste Kassenbuch zeigt den ersten Eintrag vom 1. Januar 1886 – der Beginn einer Entwicklung, die bis heute von Leidenschaft, Innovationsgeist und familiärem Zusammenhalt geprägt ist.
Gegründet als Stellmacherbetrieb für Pferdekutschen und Wagenbau, hat sich das Unternehmen über Generationen hinweg immer wieder neu erfunden. Heute wird das Autohaus in der fünften Generation geführt und ist fest in der Sängerstadt verwurzelt. Was einst mit Holz und Handwerk begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem modernen Kfz-Betrieb – und weit darüber hinaus.
Bis zum Ende der DDR führte die Familie Lehniger das Unternehmen durch bewegte Zeiten, immer mit dem nötigen Mut sich Veränderungen zu stellen. Dadurch konnten sie auch in der DDR ihre Selbständigkeit beibehalten und den Kunden weiterhin mit handwerklichem Können und kreativen Lösungen weiterhelfen. Als selbständiger Meisterbetrieb mit bis zu 12 Mitarbeitenden – in der DDR durchaus eine Seltenheit – war das Unternehmen um Geschäftsführer Lothar Lehniger sogar Werbepartner für die Exportprodukte des damaligen VEB Schweisstechnik Finsterwalde. Nach der Wende zählte die Ponnsdorfer Firma zu den ersten zehn BMW-Händlern in den neuen Bundesländern. 1994 erfolgte schließlich der Umzug von Ponnsdorf nach Finsterwalde an den heutigen Standort in der Sonnewalder Straße 148.
Mit dem Einstieg von Jan Lehniger im Jahr 2014 in die Geschäftsführung begann ein neues Kapitel. Der mit 20 Jahren einst jüngste Kfz-Meister Deutschlands brachte frischen Wind in den Betrieb und erweiterte das Portfolio um den Bereich Tuning. Bereits während seiner Ausbildung sammelte er wichtige Erfahrungen im internationalen Motorsport bei verschiedenen Formel- und Tourenwagen-Serien. „Insbesondere für anspruchsvolle Tuning-Projekte und hochwertige Oldtimer-Restaurationen sind wir inzwischen weit über die Region hinaus bekannt“, erzählt Inhaber Jan Lehniger. Während Reparatur, Wartung und Instandsetzung weiterhin vor allem für regionale Kundinnen und Kunden angeboten werden, zieht es Oldtimer-Liebhaber und Tuning-Enthusiasten aus ganz Deutschland und selbst aus dem europäischen Ausland in die Finsterwalder Werkstatt. „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Norweger, der mit seinem historischen BMW Dixi zu uns kam. Wenig später vertraute uns auch sein Sohn sein Fahrzeug an – einen deutlich moderneren BMW Z3.“, berichtet der leidenschaftliche KFZ-Meister.
Die vom Autohaus Lehniger angebotenen Oldtimer-Umbauten und -Restaurationen sind in diesem Umfang in ganz Elbe-Elster einzigartig und damit ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Als zertifizierter Fachbetrieb steht das Autohaus für höchste Qualität und Authentizität. Dabei ist es stets das Ziel, den ursprünglichen Charakter eines Fahrzeugs und seinen Charme zu bewahren.
Bei aller fachlichen Meisterklasse blieb das Herzstück des Unternehmens aber immer die Familie. Generationen haben hier zusammengearbeitet, Erfahrungen weitergegeben und Neues gewagt. So erinnert sich Mutter Karin Lehniger mit Begeisterung an die Anfänge ihres Sohnes: Mit nur 12 Jahren bekam Jan von seinem Vater einen Oldtimer zum Auseinanderbauen – ursprünglich gedacht, um in den Ferien keinen Blödsinn anzustellen. Später setzten die beide ihn wieder zusammen. „Und dann wurde plötzlich gemunkelt: ‚Du, der Lothar hat ´nen neuen Schrauber. Der ist aber erst 12 Jahre alt‘“, erinnert sich Karin Lehniger schmunzelnd. Der Grundstein für eine lebenslange Leidenschaft war gelegt.
Zur Geschichte des Unternehmens gehören auch besonders emotionale Projekte. So baute Vater Lothar Lehniger über mehrere Jahre und in aufwändiger Handarbeit für seine Enkelkinder ein eigenes kleines Fahrzeug - ein wahres Meisterwerk. Inspiriert vom legendären BMW 328 entstand ein einzigartiges Stück Familiengeschichte, welches noch heute im Autohaus Lehniger in der Sonnwalder Straße zu bestaunen ist.
140 Jahre Autohaus Lehniger, eine ganz besondere Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte von Beständigkeit und Wandel, von Tradition und Innovation – und vor allem von Menschen, die mit Herzblut ihrer Leidenschaft folgen.
Ausblick des Chefs: Neben der Leidenschaft für das historische Gefährt sind wir auch offen für die Zukunft. Themen wie Elektromobilität sind längst Teil unseres Portfolios, jedoch ist die Nachfrage aktuell noch sehr gering.
Foto:
Jan Lehniger (Inhaber Autohaus Lehniger und HighPerformanceCars) mit Mutter Karin Lehniger und Torsten Drescher (Wirtschaftsförderer Stadt Finsterwalde)
Adresse:
AutoHaus Lehniger
Sonnewalder Str. 148
03238 Finsterwalde
03531-701551
info@ahl-finsterwalde.de
www.ahl-finsterwalde.de
www.high-performance-cars.de
25 Jahre LDF
Seit einem viertel Jahrhundert ist die Landschaftsgestaltung und Dienstleistungs GmbH Finsterwalde (LDF) rund um Geschäftsführer Dipl.-Ing. Reiko Guntermann fester Bestandteil der Sängerstadt und steht für Verlässlichkeit, Qualität und echte Handarbeit. Ob Pflasterarbeiten, Zaunbau, Pflanz- und Pflegearbeiten oder allgemeiner Garten- und Landschaftsbau sowie Tiefbau – das Leistungsspektrum ist breit gefächert und über die Jahre stetig gewachsen und verfeinert worden.
Dabei war der Weg nie einfach. Körperlich schwere Arbeit gehört zum Alltag, ebenso wie der Fachkräftemangel – so sehr, dass der Chef bis heute selbst mit auf den Baustellen steht. Fest an seiner Seite ist ein engagiertes Team aus sechs erfahrenen Mitarbeitenden, welche Tag für Tag dafür sorgen, dass Projekte termingerecht, präzise und mit spürbarer Leidenschaft umgesetzt werden. Gelegentlich packt sogar eine ehemalige Mitarbeiterin im Ruhestand mit an, wenn mal Not am Mann ist.
Entwicklungen und Veränderungen machen sich natürlich auch in dieser Branche bemerkbar. Die Auftragslage ist etwas zurück gegangen, der Wettbewerb entsprechend groß. Dennoch traf der Geschäftsführer von LDF irgendwann die Entscheidung, sich zu 100% auf die Region zu konzentrieren: „Wir haben trotz der nicht immer optimalen Auftragslage das Glück, dass wir mit Arbeiten in Finsterwalde und Umgebung gut ausgelastet sind. Zudem machen kurze Wege sowie weniger An- und Abreisezeit das Arbeitsleben deutlich ruhiger, was inzwischen ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist“.
Und auch wenn es viele Herausforderungen gab, so ist eines immer geblieben: Die Leidenschaft für das, was geschaffen wird. Sichtbare Ergebnisse der Arbeit, zufriedene Kunden und manchmal einfach ein ehrliches „Das habt ihr richtig toll gemacht“ sind die schönsten Momente und die größte Motivation, erzählt Reiko Guntermann.
Credo des Chefs: Wer mit Herz, Hand und Heimatverbundenheit arbeitet, schafft bleibende Werte.
Foto: Dipl.-Ing. Reiko Guntermann (Geschäftsführer Landschaftsgestaltung und Dienstleistungs GmbH Finsterwalde) und Torsten Drescher (Wirtschaftsförderer Stadt Finsterwalde)
Adresse:
Landschaftsgestaltung und Dienstleistungs GmbH Finsterwalde
Grenzstraße 33
03238 Finsterwalde
03531-73050
ldfrg@t-online.de
www.ldf-gmbh.de
35 Jahre Schweißerbedarf Ernst Hampicke
Seit 35 Jahren ist der Schweißerbedarf Ernst Hampicke ein fester Bestandteil der Finsterwalder Geschäftswelt – ein Unternehmen, das Tradition, Kompetenz und Innovation vereint. Gegründet wurde es am 1. Juli 1990 von Ernst Hampicke, Ingenieur für Elektromaschinen und Geräte, mit der Gewerbegenehmigung zur Eröffnung eines Elektromaschinenbaubetriebes mit Dienstleistung „Schweißgeräteservice“ inklusive Handel. Am gleichen Tag öffnete der erste Laden inkl. Reparaturwerkstatt auf dem Wohngrundstück von Ernst Hampicke seine Türen, und schon am 2. Juli wurde die erste Rechnung ausgestellt – ein kleiner, aber entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen.
Mit Handwerk, Engagement und Kreativität baute Ernst Hampicke das Unternehmen auf: „Mit dem Trabbi und einem Anhänger fuhr ich täglich über Land, bot meinen Service an, lieferte Produkte und reparierte Schweißgeräte. Dieser Anfang war herausfordernd. Dennoch habe ich bis heute keine einzige Sekunde bereut – auch dank der großartigen Mitarbeiter, die ich all die Jahre an meiner Seite hatte“, so der Unternehmensgründer Ernst Hampicke. Kundenwünsche, eigene Ideen und handwerkliches Können verschmolzen zu maßgeschneiderten Lösungen: Ob Schweißkabinen, Absauganlagen oder Spezialkonstruktionen – „Unser Chef ist Konstrukteur, der baut bestimmt was für euch“ ist einer der Sätze, die noch heute in Erinnerung sind.
1991 eröffnete schließlich der Laden in der Kleinen Ringstraße, der jedoch schon bald zu klein wurde. 1993 folgte der Umzug in die Leipziger Straße und ein Jahr später schließlich in die Geschwister-Scholl-Straße. Parallel dazu präsentierte sich das Unternehmen auf zahlreichen Fachmessen mit großen Messeständen und teilweise praktischen Vorführungen, wodurch Bekanntheit und Kundenstamm weiter ausgebaut wurden.
Seitdem wuchs das Unternehmen stetig weiter: 2008 wurde in Finsterwalde eine komplette Schweißer-Ausbildungsstätte errichtet, inklusive Absauganlage, Schweißkabinen, Schallschutzwänden und individuell gefertigten Vorhängen. Weitere Ausbildungsstätten wurden für TÜV-Standorte, Vattenfall, HIL Doberlug-Kirchhain und andere realisiert – jeweils maßgeschneidert nach den Anforderungen der Kunden. Spezialkonstruktionen wie Umfüllstationen für Propanflaschen zeigen bis heute die Innovationskraft und Flexibilität des Unternehmens.
1996 war Ernst Hampicke zudem Mitgründer eines Einkaufsverbandes mit zunächst fünf Mitgliedern aus Berlin, Magdeburg, Leipzig, Neubrandenburg und Finsterwalde. Durch den gemeinsamen Einkauf konnten höhere Stückzahlen realisiert und damit deutlich bessere Einkaufspreise erzielt werden. Heute umfasst der Verband 28 Mitglieder, ist als eingetragener Verein organisiert und verfügt über eine eigene Geschäftsführung.
Im Laufe der Jahre übernahmen die nächsten Generationen die Verantwortung: Von 1990 bis 2005 leitete Ernst Hampicke – immer an seiner Seite sein Frau Ingrid Hampicke, welche auch die Buchhaltung übernahm. Von 2005 bis 2022 führt schließlich die Tochter Silvia Pinder das Unternehmen und seit 2022 ist Enkelsohn Florian Gröbe als Inhaber aktiv. Der Schweißerbedarf und seine Geschichte sind ein tolles Beispiel dafür, wie drei Generationen ein Unternehmen gemeinsam prägen.
Heute präsentiert sich der Schweißerbedarf Ernst Hampicke als kompetentes Fachgeschäft für Schweißerbedarf aller Art: von Werkzeugen, Arbeitsschutzartikeln und Schweißbrennern über technische Gase bis hin zu Schweißkabinen und Absauganlagen. Seit 2010 ist das Unternehmen zudem nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert, ein weiterer Beleg für Qualität und Zuverlässigkeit. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich diesen Betrieb in 3. Generation weiterführen kann und mir meine Familie im Vorfeld viel Vertrauen eingeräumt hat. Auch heute noch erhalten ich viel Unterstützung von allen Seiten“, ist Florian Gröbe dankbar. Auch die Mitarbeiterführung trägt die Handschrift des Familienbetriebs: „Neben unseren alltäglichen Aufgaben ist es mir besonders wichtig, dass unsere Mitarbeiter sich in unserem Familienbetrieb als Teil unserer Arbeits-Familie sehen. Ich denke, das ist eine unserer größten Stärken. Hier ist niemand eine Nummer, sondern ein hoch geschätzter Teil in einem großen Getriebe“, so der Geschäftsführer.
35 Jahre nach der Gründung bleibt eines unverändert: Leidenschaft, Innovation und Kundennähe prägen das Unternehmen bis heute. Mit Stolz blickt der Schweißerbedarf Ernst Hampicke auf seine Geschichte zurück – und mit Zuversicht in die Zukunft, weiterhin Dienstleistungen, Produkte und Ideen aus einer Hand anzubieten und damit die Region Finsterwalde zu bereichern.
35 Jahre Schweißerbedarf Ernst Hampicke – Drei Generationen. Eine Familie. Ein Unternehmen.
Wunsch des Chefs: Ich halte es für sehr wichtig, dass die Region den lokalen Handel am Laufen hält, denn mit den Folgen von Internethandel und Dumpingangeboten hat sicher jeder zu kämpfen. Wir müssen gemeinsam handeln und wirtschaften. Der regionale Zusammenhalt liegt uns daher besonders am Herzen.
Foto: Florian Gröbe mit Frau Nancy Gröbe, Ernst Hampicke, Bürgermeister Jörg Gampe, Silvia Pinder mit Mann Ronald Pinder (v.l.)
Adresse
Schweißerbedarf Ernst Hampicke
Inhaber: Florian Gröbe
Geschwister-Scholl-Straße 6
03238 Finsterwalde
03531-601912
service@schweisser-hampicke.de
www.schweisser-hampicke.de
35 Jahre Galfa
Seit 60 Jahren steht Galfa für höchste Qualität, technische Kompetenz und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Gegründet 1958 in Finsterwalde, hat sich das Unternehmen zu einem leistungsstarken und verlässlichen Beschichter für funktionelle Oberflächen entwickelt an vier Standorten in Deutschland und Polen.
Heute zählt Galfa zu den führenden Anbietern im Bereich des kathodischen Korrosionsschutzes und der Gewindebeschichtung. Das Dienstleistungsspektrum umfasst hochwertige Beschichtungen metallischer Klein- und Massenteile, insbesondere für Verbindungselemente, Stanz- und Konstruktionsteile. Mit innovativen Verfahren, moderner Anlagentechnik und jahrzehntelanger Erfahrung bedient Galfa international namhafte Kunden – vor allem aus der Automobilindustrie, aber auch aus der Bahn-, Bau-, Beschlags-, Elektro- sowie der Metall- und Maschinenbauindustrie.
Ein wichtiger Schritt für die langfristige Stabilität des Unternehmens war der Geschäftsführerwechsel zum 1. Oktober, der über drei Jahre hinweg sorgfältig vorbereitet wurde. Die neuen Geschäftsführer Piotr Majchrzak, Norbert Lewan und Sascha Gutsche sind dem Unternehmen bereits seit 35 Jahren verbunden und stehen damit für Kontinuität, Erfahrung und ein tiefes Verständnis für Markt, Technik und Belegschaft.
Vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen Marktumfelds mit Überkapazitäten und einer hohen Abhängigkeit von der Automobilbranche hat Galfa in den vergangenen 24 Monaten seine Strukturen und Prozesse konsequent angepasst. „Unser Ziel ist es, auch zukünftig flexibel, leistungsfähig und wettbewerbsstark zu bleiben.“, erklärt Piotr Majchrzak. Ein zentrales Element der zukünftigen Ausrichtung ist dabei die Nachwuchsgewinnung und -entwicklung. Galfa begegnet dem demografischen Wandel des Unternehmens damit frühzeitig und gezielt: Ausbildung, Wissenstransfer und Mitarbeiterentwicklung nehmen einen hohen Stellenwert ein. Durch die enge Verbindung von erfahrenen Fachkräften und jungen Talenten soll Know-how gesichert und weitergegeben werden.
„Um junge Menschen für unser Unternehmen zu begeistern, engagieren wir uns seit vielen Jahren in der Region – unter anderem durch die Unterstützung von Vereinen, insbesondere von Sportangeboten für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, dies noch weiter auszubauen, als moderner Arbeitgeber sichtbarer zu werden und Perspektiven in einem technologisch anspruchsvollen Umfeld aufzuzeigen.“, so Sascha Gutsche.
Parallel dazu stärkt das Unternehmen kontinuierlich sein Wertegerüst. „Die positive Entwicklung zeigt sich in wachsendem Teamgeist, einer verbesserten Zusammenarbeit und einer steigenden Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Zielen und Werten des Unternehmens – eine wichtige Grundlage, um auch für die nächste Generation attraktiv zu sein.“, erläutert Norbert Lewan.
Nach 60 Jahren Unternehmensgeschichte richtet Galfa den Blick konsequent nach vorn. Mit einer klaren Strategie, engagierten Mitarbeitern und der Konzentration auf den Nachwuchs verbindet das Unternehmen Tradition und Innovation – zuverlässig und innovativ in Richtung Zukunft.
„Zukunftsauftrag“ der Chefs: Unser Fokus für die Zukunft liegt ganz klar in der Azubigewinnung. Hier richtet sich auch unsere Ansprache an die Eltern – zu schauen, ist das nicht vielleicht was für Ihr Kind?
Foto: Sascha Gutsche, Torsten Drescher, Norbert Lewan und Piotr Majchrzak (v.l.)
Adresse
Galfa GmbH & Co. KG
Pflaumenallee 4
03238 Finsterwalde
03531-6504-0
info@galfa.de
www.galfa.de
30 Jahre VR Bank Lausitz eG
Die VR Bank Lausitz feiert im Jahr 2025 ihr 30-jähriges Bestehen am Standort Finsterwalde. Ein guter Anlass, nicht nur auf die Entwicklung der Bank zurückzublicken, sondern auch über das Engagement für die Region zu sprechen.
Die Geschichte der VR Bank Lausitz ist geprägt von Veränderungen. Aus den Wurzeln der ehemaligen NL-Bank und der Fusion mit der Cottbuser Volksbank im Jahr 2003 ist ein Institut entstanden, das heute fest in der Region verankert ist. „Wir haben in den letzten drei Jahrzehnten erlebt, wie sich Bankenlandschaft, Wirtschaft und Gesellschaft verändern“, resümiert Mirko Lippmann, Vertriebsdirektor der VR Bank Lausitz eG. „Doch unsere Werte – partnerschaftlich, heimatverbunden, unabhängig und ehrlich – sind geblieben und leiten uns bis heute.“
Neben der klassischen Bankarbeit engagiert sich die VR Bank Lausitz seit vielen Jahren für Vereine, Initiativen und Projekte. Mit Crowdfunding wurde über die Plattform „Viele schaffen mehr“ eine moderne Form der Unterstützung etabliert, freut sich Steffen Rietschel, Marktbereichsleiter Finsterwalde/Senftenberg/Herzberg. „So können Ideen, die für das Miteinander vor Ort wichtig sind, schneller Realität werden.“
Ein besonderes Highlight sind auch die „Sterne des Sports“ – Deutschlands bedeutendste Auszeichnung für das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Volksbanken Raiffeisenbanken. Im Rahmen dieses Wettbewerbs werden Sportvereine geehrt, die sich über das rein Sportliche hinaus für die Gesellschaft einsetzen – ob in den Bereichen Gesundheit, Integration, Jugendförderung oder Nachhaltigkeit.
Hier konnte die VR Bank Lausitz in diesem Jahr einen neuen Rekord aufstellen: Gleich acht Projekte wurden auf regionaler Ebene eingereicht – so viele wie noch nie zuvor. „Das zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und engagiert unsere Vereine sind“, freut sich Mirko Lippmann. „Die nächsten Schritte führen nun auf die Landes- und hoffentlich auch auf die Bundesebene.“ Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolge dabei.
Botschaft des Chefs: Wir wollen weiterhin Impulsgeber sein und gemeinsam mit unseren Kundinnen, Kunden und Partnern die Lausitz gestalten.
Foto: Mirko Lippmann (Vertriebsdirektor der VR Bank Lausitz eG, 4.v.r.), Steffen Rietschel (Marktbereichsleiter Finsterwalde/Senftenberg/Herzberg, 3.v.l.), Torsten Drescher (Wirtschaftsförderer der Stadt Finsterwalde, 4.v.l.) sowie Mitarbeiterinnen der Finsterwalder Filiale.
Kontakt:
VR Bank Lausitz eG
Berliner Str. 20
03238 Finsterwalde
03531 - 504400
ksc@vrblausitz.de
www.vrblausitz.de
115 Jahre Café Fortuna
Das Café Fortuna feiert im Jahr 2025 sein 115-jähriges Jubiläum – ein Haus voller Geschichte, das seit Generationen Genuss, Handwerk und Gastfreundschaft miteinander verbindet.
Am 6. März 1910 eröffnete der Urgroßvater von Christian Müller, Adolf Müller, das erste Café in der August-Bebel-Straße Ecke Karl-Marx-Straße. Nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg erwarb er das Eckhaus in der Berliner Straße, das heutige Café Fortuna, das zuvor eine Kneipe war, und legte damit den Grundstein für die lange Familientradition.
Zwei Mal in den vergangenen 115 Jahren musste das Café für einen längeren Zeitraum seine Türen schließen: Von 1943 bis 1946 zum Ende des Zweiten Weltkrieges, als der Opa von Christian Müller eingezogen war, und zuletzt von 2020 bis 2022, als seine Eltern in den Ruhestand gingen. „Leerstand ist blöd. Lass uns doch was machen“, sagte Christian Müller damals zu seiner Frau. Der gebürtige Finsterwalder ist seit 2001 in München in der Gastronomie tätig, doch die Corona-Zeit brachte ihm eine berufliche Freizeit. Mit viel Energie nutzte er die Schließzeit, um das Café umfassend zu modernisieren: Teile des Gebäudes wurden entkernt, neu ausgestattet und technisch auf den aktuellen Stand gebracht.
Pünktlich zum Sängerfest 2022 konnte das traditionsreiche Haus schließlich wiedereröffnen. „Die Leute standen zur Wiedereröffnung, wie früher regelmäßig, ums Haus herum“, erinnert sich Christian Müller. Seitdem wird im Café Fortuna wieder gearbeitet, gebacken und gefeiert – stets unter dem Motto: Wir wollen einen richtig guten Job für den Gast machen.
Das Café Fortuna versteht sich als Konditorei mit klassischem Anspruch und moderner Ausrichtung. Neben traditionellen Spezialitäten wie dem Frankfurter Kranz mit Rumbuttercreme, den berühmten Schiffchen oder aufwendigen Buttercremetorten gibt es inzwischen auch leichtere Varianten wie die Joghurt-Frucht-Sahnetorten. Auch für ihr handwerklich hergestelltes Eis – ohne Ei und damit bestens geeignet für Allergiker – ist Christian Müller inzwischen bestens bekannt. Doch Fortuna ist mehr als Kuchen und Torten. Mit verschiedenen Veranstaltungsformaten – von Afterwork-Events über Wein-Tastings bis hin zu Muschel-Essen – hat das Café ein neues Publikum gewonnen. Denn die Mischung aus Tradition und Innovation spricht vor allem auch ein jüngeres Publikum an.
Abschließend wollen wir noch einen kleinen Blick auf die besonderen Geschichten im Café Fortuna werfen: So wurde eine Zitronen-Sahne-Torte von Fortuna auf speziellen Wunsch eines Gastes per DHL Express mit Trockeneis zu einem 40. Geburtstag eines ehemaligen Finsterwalders bis in die Schweiz geliefert. Eine weitere Stammkundin aus Nordrhein-Westfalen kommt einmal im Jahr über 600 km gefahren, kauft regelmäßig 40 Schiffchen, friert sie ein und genießt sie Stück für Stück. Das nennt man wohl „Fortuna-Glück“.
Traum des Chefs: Eine kleine Pasta & Tapas Bar mit mediterranenSpeisen, die das bestehende Angebot ergänzt, wäre eine Herzensangelegenheit von mir.
Foto: Christian Müller, Torsten Drescher
Adresse
Café & Patisserie Fortuna
Berliner Straße 29
03238 Finsterwalde
03531 - 8017
info@konditorei-fortuna.de
www.konditorei-fortuna.de
35 Jahre Weltspiegel Kino
Seit über einem Jahrhundert ist der „Weltspiegel“ fester Bestandteil der Finsterwalder Kulturlandschaft. Bereits im Jahr 1912 öffnete das traditionsreiche Lichtspielhaus erstmals seine Türen – damals für 404 Kinobesucher. Viel hat sich seitdem verändert, doch eines ist geblieben: Die Liebe zum Film und die Begeisterung für Kino als Erlebnis.
Vor nunmehr 35 Jahren übernahmen Torsten und Sabine Siegert das Kino. Torsten Siegert ist auch kein Unbekannter in der Geschichte des Hauses – er ist ein Ur-Enkel von Adolf Tonke, einem der Gründerväter des Weltspiegels. Eine Familientradition also, die mit Herzblut weitergeführt wurde – und wird.
Die Eröffnung unter der Leitung der Familie Siegert fiel zudem auf einen symbolträchtigen Tag: den 1. Juli 1990 – dem Tag der Währungsumstellung von der DDR-Mark zur D-Mark. Seitdem hat sich das Kino kontinuierlich weiterentwickelt. „Wir haben stets daran gearbeitet, technisch am Puls der Kinozeit zu bleiben – auch wenn viele Investitionen für die Besucher auf den ersten Blick unsichtbar blieben“, so der Geschäftsführer. 2011 wurde die Fassade erneuert, das Dach saniert und auf digitale Projektion umgestellt. Der Abschied von der klassischen 35mm-Filmrolle brachte einen enormen Qualitätssprung mit sich.
Ein letztes Mal flackerte die 35mm-Technik in Finsterwalde übrigens im September 2020 über die Leinwand – und das outdoor bei der Schlössernacht auf dem Finsterwalder Schlosshof mit dem Kultfilm „Go Trabi Go“. Kein Geringerer als Hauptdarsteller Wolfgang Stumph war damals persönlich vor Ort.
Aber wie kommt eigentlich das Filmprogramm in Finsterwalde zustande? Mehrmals im Jahr besuchen die Siegerts Filmmessen in München, Köln oder Leipzig, bei denen Filme vorgestellt und beworben werden. Hinzu kommen Angebote und Werbung durch die Filmverleiher selbst. Die Entscheidung für das Programm ist schließlich eine Mischung aus Erfahrung, Bauchgefühl – und Familienrat. Jeden Montag trifft sich die Familie, um über die Filme der kommenden Woche zu beraten. Ein echtes Familienunternehmen eben.
Letzte Frage an den Chef: Popcorn – süß oder salzig? Im Weltspiegel Finsterwalde ist es eindeutig: Ganz klar – süß gewinnt!
Foto: Max Siegert, Torsten Siegert, Torsten Drescher
Adresse
Weltspiegel Kino
Karl-Marx-Straße 8
03238 Finsterwalde
03531 2211
Weltspiegel-kino@t-online.de
www.weltspiegel-kino.de
35 Jahre Dietrich's Backhaus
Seit nunmehr 35 Jahren führt Steffen Dietrich mit großer Leidenschaft das Familienunternehmen Dietrich’s Backhaus – ein besonderer Meilenstein für die Traditionsbäckerei in Finsterwalde. Was einst mit dem Großvater begann und vom Vater weitergeführt wurde, trägt heute Steffen Dietrich mit viel Herzblut weiter.
In dieser Zeit hat sich die Bäckerei als fester Bestandteil der Region etabliert – und ist heute die einzige noch bestehende Bäckerei in Finsterwalde. Trotz Herausforderungen bleibt Steffen Dietrich seinem handwerklichen Anspruch treu: „Wir machen noch alles per Hand, mit Natursauerteig, und mischen noch alle Zutaten selbst“, betont er. Ab zwei Uhr morgens beginnt der Tag in der Backstube – gemeinsam mit seinem Team sorgt er dafür, dass die Kunden dienstags bis samstags frische und duftende Backwaren genießen können.
Besonders beliebt sind das Sechskornbrot, das Krustenbrot und das Treberbrot. Letzteres entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Brauhaus Finsterwalde – eine Kooperation, die bereits seit vielen Jahren besteht. Gleichzeitig liefert Dietrich’s Backhaus die Pizzaböden aus Treberteig fürs Brauhaus – ein tolles Beispiel regionaler Verbundenheit.
Das Traditionsunternehmen hatte in den letzten Jahren aber auch mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Personalmangel, lange Krankheitsausfälle und hohe Belastung gehören zum Alltag. Der Betrieb beschäftigt neun Personen, inklusive Chef – doch der Engpass ist spürbar. Tochter Anne, selbst ausgebildete Konditorin, springt flexibel ein – ob im Verkauf oder in der Backstube. Montags bleibt die Bäckerei inzwischen geschlossen, um das Team zu entlasten.
Trotz einiger Rückschläge – etwa einer schweren Knie-OP im vergangenen Jahr, die zur vorübergehenden Schließung führte – blickt Steffen Dietrich mit Dankbarkeit auf 35 erfolgreiche Jahre zurück. Besonders stolz ist er auf die Loyalität seiner Mitarbeiter, die nach der „Zwangspause“ allesamt zurückkehrten.
Das 35-jährige Jubiläum ist für Herrn Dietrich nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Ausblick: Schon jetzt stehen die nächsten Feierlichkeiten vor der Tür – 2026 und 2027 begeht er seine 40-jährigen Meisterjubiläen als Konditor und Bäcker. Und 2030 wartet ein ganz besonderer Meilenstein: 100 Jahre Dietrich’s Backhaus.
Versprechen des Chefs: Wir machen noch alles per Hand – echtes Bäckerhandwerk, wie es früher einmal war.
Foto: Steffen Dietrich, Torsten Drescher
Adresse
Dietrich’s Backhaus
Berliner Straße 30
03238 Finsterwalde
03531 2271
info@dietrichs-backhaus.de
www.dietrichs-backhaus.de
35 Jahre EP: Gieritz
Im Jahr 2025 blickt Heiko Gieritz auf eine beeindruckende Geschichte zurück: Seit 35 Jahren steht das Unternehmen für Qualität und Service. In dieser Zeit kann der Inhaber auf 25 Jahre Meistererfahrung und 15 Jahre als Geschäftsführer zurückblicken.
Der aktuelle Standort am Markt bedeutet für EP: Gieritz einen echten Gewinn: Er ermöglicht nicht nur den Zugang zu deutlich mehr Kunden, sondern auch eine stärkere Einbindung in das Leben der Innenstadt. Mit dem neuen Standort am Markt geht zudem eine neue Chance einher – vor allem durch die gestiegene Sichtbarkeit. EP: Gieritz gehört heute zu den modernsten und bestausgestatteten EP-Fachgeschäften in ganz Deutschland.
Das Motto „Wir machen Lösungen“ spiegelt den Unternehmensansatz treffend wider: Es geht nicht nur um den Verkauf von Produkten, sondern darum, ganzheitliche, passgenaue Lösungen für die Kunden zu schaffen. Viele Kundinnen und Kunden entscheiden sich langfristig für EP: Gieritz, weil sie sich gut beraten und rundum wohlfühlen. „Dieses Vertrauen bleibt – oft über viele Jahre hinweg. Einige Geschäftskunden begleiten wir nun schon seit über 25 Jahren“, freut sich Geschäftsführer Heiko Gieritz.
Der Geschäftsführer des Finsterwalder Elektro-Partners bringt eine langjährige Branchenerfahrung mit. Viele Privatkunden und Geschäftspartner vertrauen dem Unternehmen bereits seit Jahrzehnten – dieses Vertrauen ist das Fundament der langjährigen Kundenbeziehungen. Denn EP: Gieritz überzeugt nicht nur durch den Verkauf, sondern vor allem durch individuell abgestimmte Lösungen, die den tatsächlichen Bedarf der Kunden abdecken.
Heute umfasst das Leistungsspektrum von EP: Gieritz IT-Dienstleistungen, Netzwerktechnik, smarte Heimvernetzung, Fehlerdiagnosen sowie maßgeschneiderte Lösungen für komplexe technische Anforderungen.
Credo des Chefs: Unser Fokus liegt auf der Dienstleistung und der Entwicklung individueller Lösungen – genau dafür steht EP: Gieritz seit vielen Jahren und genau dafür schätzen uns unsere Kunden
Foto: Heiko Gieritz, Torsten Drescher
Adresse
EP: Gieritz
Markt 18
03238 Finsterwalde
03531 - 2029
hallo@ep-gieritz.de
www.ep-gieritz.de
35 Jahre Conrad - Baumpflege & Gerüstbau
Erich Conrad ist ein Macher, wie er im Buche steht. Aufgewachsen in einer Gärtnerfamilie, war körperliche Arbeit für ihn von klein auf Alltag.
1981 begann Herr Conrad seine Ausbildung zum Forstwirt. Neun Jahre arbeitete er im Forst, doch sein Wunsch war die Selbständigkeit. Der Antrag beim Kreis blieb zunächst unbeantwortet. Also begann er bei der Donner GmbH, bearbeitete zwei Monate lang Windbruchschäden in der Lüneburger Heide. Bis im April 1990 schließlich doch die Bescheinigung für die Aufnahme seiner Selbständigkeit eintraf.
Es folgte ein beruflicher Abstecher nach Hamburg zur Baufirma eines Bekannten – hier waren Umbauten und Abrissarbeiten das große Thema. Mit LKW und Gerüst im Gepäck kehrte er schließlich zurück nach Finsterwalde und baute mit viel Engagement und Leidenschaft seinen Betrieb weiter auf. Nach Start im Baugewerbe folgten Baumpflege, Gerüstbau und Landschaftsbau. Mit der Wende war das Thema Lichtraumprofile an Bundesstraßen des Berliner Umlandes plötzlich sehr aktuell. Denn die LKWs wurden größer und blieben an den Bäumen hängen. Bei Städten und Gemeinden wiederum war seine Arbeit besonders gefragt, wenn es um Verkehrssicherung und Totholzbeseitigung ging.
Erich Conrad war aber auch auf Bühnen aktiv – im wahrsten Sinne. Er baute maßgeschneiderte Bühnen für verschiedenste Veranstaltungen, war sogar bei der ersten offiziellen Loveparade in Berlin dabei. „Das war eine verrückte Zeit“, erinnert sich der Finsterwalder gern zurück. 15 Jahre lang war der Bühnenbau ein fester Teil seines Betriebs.
Über all die Jahre blieb der Betrieb zuverlässig, persönlich und stabil. Sechs Mitarbeiter, viele treue Stammkunden – und das alles ganz ohne Werbung. Auch beim Weihnachtsbaumverkauf setzte sich diese Treue fort. Heute verkauft Erich Conrad noch rund 400–500 Bäume pro Jahr, etwa 300 davon an langjährige Kunden.
„Trotz gefährlicher Arbeit in der höchsten Gefahrenklasse sind wir weitestgehend verletzungsfrei durch die 35 Jahren gegangen“, ist Erich Conrad sehr dankbar, während er auf eine beeindruckende und abwechslungsreiche Laufbahn zurückblickt. Und auch wenn seine Nachfolge bereits familiär gesichert ist, denkt der Finsterwalder noch lange nicht ans Aufhören. Ein Macher mit Leib und Seele eben.
Botschaft des Chefs: Ein großes Dankeschön an alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben – für das Vertrauen, die Treue und die vielen gemeinsamen Jahre.
Foto: Erich Conrad, Torsten Drescher
Adresse
Conrad - Baumpflege & Gerüstbau
Schacksdorfer Str. 59
03238 Finsterwalde
03531 - 6 29 55
0174 / 30 666 08
info@stagerent.de
www.stagerent.de
35 Jahre Reifen + Autoservice Zielke
Seit 40 Jahren ist Bodo Zielke bereits in dem 1949 am heutigen Standort gegründeten Unternehmen tätig. Anfangs noch angestellt, bekam er das Familienunternehmen 1990 schließlich von seiner Patentante übergeben. Seitdem führt der Reifenmechaniker-Meister und Kfz-Meister den Traditionsbetrieb der Sängerstadt mit viel Erfahrung und Engagement. Auch ein umfangreicher Aus- und Umbau konnten 1997 erfolgreich fertiggestellt werden.
Das Team rund um Bodo Zielke umfasst seine Frau sowie drei weitere Mitarbeiter, die bereits seit 15, 25 und 31 Jahren an seiner Seite sind – ein klares Zeichen für die herausragend große Zufriedenheit in dem Unternehmen. Der Arbeitsalltag folgt währenddessen einem klaren Rhythmus: Hochsaison herrscht im April und Mai sowie im Oktober und November – die klassischen Zeiten für den Reifenwechsel. Eine echte Flaute gibt es aber dennoch nicht mehr. Gearbeitet wird das ganze Jahr über, auch an Reifen von Mopeds, Sackkarren, Lkws oder landwirtschaftlichen Maschinen.
Neben seiner Begeisterung für seine Arbeit schwärmt Bodo Zielke auch für Finsterwalde: „Es hat sich hier wirklich viel entwickelt, die Stadt ist so schön geworden. Ich bin sehr froh, dass ich hier wohnen kann.“ Mit Blick in die Zukunft hofft Herr Zielke, dass die Firma auch nach seiner Zeit weitergeführt wird – und der Stadt Finsterwalde weiterhin erhalten bleibt.
Tipp des Chefs: Wenn beim Blick aufs Reifenprofil der goldene Rand vom 1-Euro-Stück sichtbar ist, sollte der Reifen dringend geprüft werden.
Foto: Bodo Zielke, Torsten Drescher
Adresse
Reifen + Autoservice Zielke
Langer Damm 23
03238 Finsterwalde
03531 8847
vertrieb@reifen-zielke.de
www.reifen-zielke.de
25 Jahre Delta Plan Finsterwalde
Seit inzwischen 25 Jahren prägt das Straßeningenieurbüro Delta Plan in Finsterwalde das Stadtbild der Sängerstadt entscheidend mit. Zahlreiche Projekte haben sie begleitet – von der ersten Straßenplanung in der Grenzstraße bis zur wohl gravierendsten verkehrstechnischen Umplanung in Finsterwalde: die Achse Finspangsgatan – Rue de Montataire – Salaspils Iela. Hier wurde nicht nur der Verkehr optimiert, sondern auch deutlich mehr Grün integriert als es zuvor der Fall war. „Seit Anfang der 2000er mit Umgestaltung des Marktplatzes hat sich das Straßenbild in Finsterwalde enorm verändert“, resümiert Geschäftsführer Dipl-Ing. Eberhard Schiltz. Neben Finsterwalde ist das Büro aber auch bundesweit tätig: Grenzübergänge, JVA-Anlagen, Sanierungen für die Bundespolizei – ein breites Spektrum an Projekten. Auch der Landkreis und der Landesbetrieb Straßenwesen setzen seit Jahren auf die Expertise des Finsterwalder Unternehmens.
Aufruf des Chefs: Mit inzwischen 70 Jahren hat Eberhard Schiltz entschieden, dass es Zeit ist kürzerzutreten. Das Büro wird daher zum Jahresende geschlossen, die Büroräume in bester Lage sind somit ab Januar abzugeben.
Foto: Dipl-Ing. Eberhard Schiltz, Torsten Drescher
Adresse
Delta Plan Finsterwalde Ingenieurgesellschaft mbH
Markt 17
03238 Finsterwalde
03531 7941 -0
mail@deltaplan-fiwa.de
www.deltaplan-fiwa.de
25 Jahre Bieberich – Gas, Wasser, Wärme
Seit 1989 steht Bieberich für moderne Energie- und Versorgungstechnik. Zur Zeit der Gründung studierte Fried Biebereich – heute Geschäftsführer des Unternehmens – Energie und Versorgungstechnik, bevor er 2000 die Leitung des Handwerksbetriebs von seinem Vater übernahm. Heute arbeitet er mit einem 11-köpfigen Team vorrangig in Finsterwalde und naher Umgebung. Im Rahmen des breiten Leistungsspektrums liegen aktuell vor allem der Einbau moderner Technik, die Installation von Industrieanlagen und der altersgerechte Umbau von Bädern im Fokus. Einen hohen Stellenwert haben zudem die Themen ‚Digitalisierung im Rechnungswesen‘ und ‚Nachwuchsförderung‘ bei Bieberich: „Drei Meister wurden bereits bei uns ausgebildet, ein duales Studium ist auch kein Problem“, so der studierter Energie-Ingenieur mit Leidenschaft fürs Handwerk.
Credo des Chefs: Handwerk schafft Werte, die man anfassen kann – und macht noch dazu großen Spaß.
Foto: Fried Bieberich, Torsten Drescher
Adresse:
Bieberich – Gas, Wasser, Wärme
Hertastr. 22
03238 Finsterwalde
03531 63116
home@bieberich.info
www.bieberich.eu
30 Jahre Katrin‘s Intex & Klamottchen
Ob als Chefin des Sängerfestvereins oder als Inhaberin von Katrin’s Intex und dem Klamottchen - Katrin Gröbe hat ihr Herz voll und ganz der Sängerstadt verschrieben. Seit letztem Jahr wieder mit an ihrer Seite ist Maria Koch, welche es nach einer kurzen „Auszeit“ zurück in das kleine liebevolle Modegeschäft im Zentrum der Stadt gezogen hat. Nach Umbau und Renovierung Anfang des Jahres freuen sich die zwei Frauen auf viele weitere neugierige Boutique-Besucherinnen. „Der Großteil unserer Kundschaft kommt aus Lauchhammer, Luckau, Herzberg oder Senftenberg. Sie fahren extra nach Finsterwalde um bei uns Shoppen zu kommen“, freut sich Katrin Gröbe. Neben Damenbekleidung zählen auch Berufsbekleidung sowie Gardinen und Raumtextilien zum Angebotssortiment, welches von viele Firmen und größeren Einrichtungen gern und gut genutzt wird. Sie schätzen die persönliche Beratung und Ausstattung – ein Service, der wieder immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Wunsch der Chefin: Mehr Kunden aus Finsterwalde, die das regionale Angebot schätzen und nutzen. Denn nur so bleibt eine Stadt auf Dauer sichtbar.
Foto: Katrin Gröbe, Torsten Drescher
Adresse:
Katrin’s Intex & Klamottchen Damenbekleidung
Große Ringstraße 1
03238 Finsterwalde
03531 3303
info@katrins-intex.de
www.katrins-intex.de
25 Jahre Orthopädie Schuhtechnik Sawatzke GbR
Seit 25 Jahren steht das Familienunternehmen in 4. Generation für handwerkliche Qualität in der Orthopädieschuhtechnik. Nach der Gründung wurden Stück für Stück Mitarbeiter eingestellt, Maschinen aktualisiert und die Räumlichkeiten vergrößert. Neben dem Standort in Finsterwalde gibt es noch eine Filiale in Lauchhammer. Das insgesamt siebenköpfiges Team fertigt maßgeschneiderte orthopädische Schuhe, fertigt Einlagen an und repariert Lederwaren. Das Glück der Familie: Der Generationswechsel läuft fließend. Seit rund 15 Jahren ist die Tochter im Familienunternehmen tätig, wird Schritt für Schritt herangeführt und wird irgendwann die Leitung übernehmen. „Es macht sehr stolz, wenn das was mit (mit)geschaffen hat, weiter geht“, so Geschäftsführer Thomas Sawatzke.
Glücksmomente des Chefs: Wenn die Kunden wieder schmerzfrei gehen können.
Foto: Thomas Sawatzke, Torsten DrescherAdresse:
Orthopädie Schuhtechnik Sawatzke GbR
Moritzstraße 22
03238 Finsterwalde
03531/ 707220
info@ost-sawatzke.de
www.ost-sawatzke.de
35 Jahre „Hotel zum Vetter“
Das Hotel zum Vetter in der Langen Straße ist der perfekte Ort für besondere Anlässe und gesellige Abende. Ob eine Hochzeit mit der ganzen Familie oder ein entspannter Wochenend-Trip mit dem Fahrrad – hier fühlt sich jeder sofort willkommen. „Eine Berliner Truppe ist seit der Eröffnung der Kulturweberei regelmäßig bei uns zu Gast,“ berichtet Inhaberin Ute Scholz. „Sie genießen das herzliche Ambiente hier bei uns im Hotel und sind begeistert von der familiären Atmosphäre der Kulturweberei, wo man nach einem kulturellen Abend am Tresen plaudern und auch ab und an die Künstler treffen kann.“ Neben dem einzigartigen Flair eine ganz spezielle Besonderheit im Hotel zum Vetter: Alles, was ihr dort seht, könnt ihr auch käuflich erwerben!
Tipp der Chefin: Für einen gelungenen Start in den Tag gibt’s von Dienstag bis Sonntag zwischen 8 und 11 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, Voranmeldung wird empfohlen.
Foto: Ute Scholz, Torsten Drescher
Adresse:
Hotel zum Vetter
Lange Straße 15
03238 Finsterwalde
03531 2269
hotel-zum-vetter@t-online.de
www.hotel-zum-vetter.de
Kennen Sie auch jemanden, der ein besonderes Jubiäum zu feiern hat und den wir unbedingt einmal vorstellen sollten? Dann lassen Sie es uns gern telefonisch unter der 03531 783 501 oder per Mail unter wirtschaftsfoerderung@finsterwalde.de wissen.